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Variante1:                                             In einer von Nebelschleiern durchwirkten, kühlen Novembernacht in der sechsten Dekade im letzten Jahrhundert des vergangenen Jahrtausend, erblickte ich das Licht – bzw. die Dunkelheit – der Welt. Es war um die Mitternachtszeit. Im nahen Wald schrie ein Käuzchen, um den Dachfirst flatterte eine Fledermaus und im angrenzenden Moor flimmerten die Irrlichter. Mit einem kräftigen Schrei nahm ich von meinem neuen Wirkungskreis Besitz.

Die Jahre gingen ins Land und brachten mir ungezählte neue Erfahrungen, sowohl der angenehmen, als auch ganz anderer Art. Schon früh spürte ich ein gewisses Verlangen, den Dingen auf den Grund zu gehen, Einblick zu erlangen in die intimsten Sphären der Elemente und Materien. Also ging ich in die Lehre weiser Meister und Prinzipale und ließ mich zum Alchemicus weihen. Ich lernte die geheimen Zeichen und Signaturen zu deuten, das Brauen von Essentia und Solutia sowie die Beherrschung diverser Apparaturen und Gerätschaften.

Nachdem dies auf das Beste gelungen war, suchten mich die Mächte der Magie heim. Der den Dingen immanente Spiritus naturalis zog mich über den Trenngrat der Welten und trug mir Fähigkeiten zu, die selbst meine duktilste Fantasie nicht angetastet hätte. Magie – die den Dingen inhärente Triebkraft und Auslöser der Wechselbeziehungen. Ich lernte, sie auf rechte Weise zu nutzen sowie für meine Pläne und Ziele einzusetzen.

Schließlich begegnete ich einer wunderschönen Hagazussa, die mich mit dem Nexus amare fesselte. An ihrer Seite vergingen die Jahre wie im Flug. Gemeinsam fanden wir Zugang zu den verborgenen Sphären der Drachen, Feen und Trolle, wagten uns vor in bizarre Eiswelten und gleißende Feuerberge und überquerten die Grenzregion zum Reich der Fantasie.

Und nun durchwirken die ersten silbernen Strähnen mein Haar, die Jugend hat sich verabschiedet, doch das Kind – irgendwo in mir ist es geblieben und vergönnt mir von Zeit zu Zeit einen Hauch von Unbefangenheit.


                                                                                      

Variante 2:
Geboren 1960 in Visbek/Vechta, aufgewachsen in Hannover, studiert in Emden
(Chemietechnik/Biotechnologie). Zur Zeit arbeite ich an der Uni Münster im
Bereich Nanoelektronik. Mit meiner Frau lebe ich auf: N 51°07'  E 007° 11'
(das liegt irgendwo im Bergischen Land).

Mein erstes Manuskript habe ich 1980 verfasst, es aber nach einigem Überlegen
für nicht veröffentlichungsreif befunden. Es folgte eine längere Ruhephase.
Seit 2002 schreibe ich Kurzgeschichten (vornehmlich im Genre Fantasy/Fantastik).

2004 wurde die erste Geschichte veröffentlicht, in kurzem Abstand folgten drei weitere (Textzeichen/Düsseldorf, Elfen-Verlag/Sangerhausen, Intrag Publishing/ California, USA).

Wenn ich überhaupt Hobbys habe, dann sind es Lesen und Schreiben (natürlich!),
Programmieren, Fotografieren und Norwegen.

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